• DHR Forst Oberflächenveredelung GmbH

Februar 2018:
Abwasserbehandlung erweitert

DHR hat in den vergangenen Wochen Umbauten zur Erweiterung seiner Abwasserbehandlungsanlage vorgenommen und Anfang 2018 erfolgreich abgeschlossen. Ziel der Maßnahme war es, die Qualität der Spülen durch eine verbesserte Aufbereitung zu erhöhen. Die Spülen dienen in der Galvanik der Zwischenreinigung der Bauteile, bevor sie in die nächste Prozessstufe einfahren. Gleichzeitig sollte der Einsatz der Chemikalien zur Abwasserbehandlung reduziert und die Wertstoffrückgewinnung optimiert werden.

Bisher wurden die Abwässer aus den Spülbecken vereinzelt abgelassen und gereinigt, da die Abwasseraufbereitung nicht genug Kapazität hatte. Sowohl vom Volumen als auch hinsichtlich der Trennung nach Zusätzen war bislang eine parallele Aufbereitung nicht möglich. „Mit der Erweiterung um zwei weitere Sammelbehälter können wir nun alle Abwässer der Spülen auf einmal ablassen und nach Zusatz getrennt voneinander gleichzeitig aufbereiten“, freut sich Tolunay Sahal über den Erfolg. Der duale Student der Angewandten Chemie hatte das Projekt zur Optimierung der Abwasserbehandlung als Teil seiner Praxisphase bei DHR durchgeführt.

Zur Aufbereitung werden je nach Zusammensetzung des Spülwassers unterschiedliche Chemikalien eingesetzt. Über Filterpressen wird der Dünnschlamm schließlich entwässert und der dadurch entstandene Filterkuchen der Wertstoffrückgewinnung zugeführt. „Durch das gezielte und separate Ablassen der Abwässer entsprechend ihrer chemischen Zusammensetzung benötigen wir zur Aufbereitung deutlich weniger Chemikalien als bei der Reinigung eines komplexeren Stoffgemischs“, zeigt sich Betriebsleiter Dogan Karakoc mit dem Umbau und dessen Resultaten zufrieden.

Durch die Erweiterung der Reinigungskapazität konnte auch die Frequenz der Aufbereitungsdurchgänge erhöht werden, was auch unmittelbar zu einer Verbesserung der Prozesssicherheit und Beschichtungsqualität in der Galvanik beiträgt. Langfristig ist eine sortenreine Wertstoffrückgewinnung von Kuper, Nickel und Chrom angedacht, um den Chemikalieneinsatz weiter zu verringern und somit die Umweltauswirkungen weiter zu minimieren.

 


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